
Tornado Mini 50
IDS/ADV Version
Technische Daten:
Spannweite: 677 / 440 mm — 26,6 / 17,3 in
Länge: 765 / 800 mm — 30,1 / 31,5 in
Empfohlenes Airframe-Gewicht ohne LiPo: ab 550 g / 19,4 oz
Empfohlenes Abfluggewicht: ab 730 g / 25,8 oz (Max. 820g)
Empfohlener LiPo: 4S 1500–1800 mAh
Benötigtes Lightweight-Filament: 105 m
Der Mini Tornado 50 mm EDF mit Schwenkflügeln ist ein außergewöhnliches Modell mit einer sehr beeindruckenden Erscheinung im Flug und hochinteressanten Flugeigenschaften in den verschiedenen Flügelstellungen – aber definitiv kein Modell für Anfänger.
In der nach vorne geschwenkten 0°-Position für Start, Landung und Normalflug lässt sich der Tornado gut fliegen. In der 40° nach hinten geschwenkten Delta-Position wird er schnell und agil. Die mittlere 20°-Position liegt vom Handling her genau zwischen den beiden anderen Stellungen. Durch die Konstruktion ist beim Umschalten zwischen den verschiedenen Schwenkpositionen nur eine geringe Trimmänderung erforderlich, die nach dem Erstflug für die nach hinten geschwenkten Flügelstellungen zugemischt werden kann.
Aufgrund seiner technischen Features wiegt das Modell ohne LiPo bereits etwa 550–600 g, daher ist das Akkugewicht entscheidend. Meiner Meinung nach ist ein 4S 1500 mAh oder 4S 1550 mAh HV LiPo mit etwa 160 g optimal. Das perfekte Abfluggewicht liegt bei ungefähr 770 g. Ich bin den Tornado auch mit einem Bolt HV 4S 2400 mAh LiPo mit etwa 210 g geflogen; besonders in Kurven neigt die Nase damit jedoch zum Absinken, hier ist also zusätzliche Aufmerksamkeit erforderlich.
Grundsätzlich empfehle ich für diese Größe High-Voltage-LiPos, da sie besonders beim Start den zusätzlichen Punch liefern. Der Tornado verfügt außerdem über einen Starthaken und kann per Bungee gestartet werden. Handstart ist ebenfalls möglich; dafür empfehle ich jedoch einen Launch Mode mit 25–30 % Höhenruder-Zumischung.
Als Standard-EDF empfehle ich einen 4S 50 mm XFly oder FMS EDF mit mindestens 4500 kV.
Aufgrund seiner Größe sollte das Modell als agil eingestuft werden. Wegen der voll beweglichen Höhenruder / Elevons sollte mit ausreichend Expo geflogen werden. In der Swept-Wing-Konfiguration empfiehlt es sich außerdem, Dual Rate auf den Querrudern zu verwenden. Die Empfehlungen dazu findest du wie gewohnt auf der vorletzten Seite.
Um unangenehme Überraschungen zu vermeiden, sind Metallgetriebe-Servos mit Aluminium-Servoarmen zwingend erforderlich.




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